PMS bezeichnet körperliche und seelische Beschwerden in den Tagen vor der Periode, Regelschmerzen die krampfartigen Unterleibsschmerzen zu Beginn oder während der Blutung. Beide zählen zu den häufigsten zyklusbedingten Beschwerden – und lassen sich in vielen Fällen gut begleiten.
PMS: Beschwerden vor der Periode
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst Beschwerden in den Tagen vor der Periode, die mit den natürlichen Hormonschwankungen in der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) zusammenhängen. Dazu zählen unter anderem:
- Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
- Spannungsgefühle in der Brust
- Wassereinlagerungen
- Unterleibsbeschwerden
Regelschmerzen (Dysmenorrhoe)
Regelschmerzen sind krampfartige Schmerzen im Unterleib zu Beginn oder während der Blutung. Auslöser sind körpereigene Botenstoffe, die die Gebärmuttermuskulatur zusammenziehen lassen.
Was hilft
Vielen Frauen helfen Wärme, Bewegung, ausreichend Schlaf und ein bewusster Umgang mit Stress. Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion und zur normalen Funktion des Nervensystems bei und ist in dieser Phase deshalb besonders von Interesse. Ergänzend kommen gezielte Nährstoffe und pflanzliche Begleiter infrage: Magnesium und Ingwer für die Tage der Periode, Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit sowie pflanzliche Ansätze für die anspruchsvollen Tage davor, wenn Stimmung und Anspannung im Vordergrund stehen. Nachtkerzenöl wird traditionell bei zyklischen Beschwerden eingesetzt.
Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist
Sehr starke, zunehmende oder neu auftretende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden, um Ursachen wie Endometriose auszuschließen.
Merke: Zyklische Beschwerden sind häufig – starke Schmerzen muss aber niemand einfach „aushalten". Wer Auslöser kennt und gezielt gegensteuert, gewinnt spürbar Lebensqualität.